artgerecht Coaching

„Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen.“

Ein afrikanisches Sprichwort.

Aber wo ist es hin, unser Dorf? Wir holen es uns zurück!

Ich begleite Eltern dabei durch die ersten zwei Lebensjahre mit dem Baby und Kleinkind und helfe bei Unsicherheiten rund um Schlafen, Ernährung, Sauberkeit und Betreuung mit praktischen Informationen, die auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung basieren.

Stillen

„Wie, Du stillst?“ „Wieso liegt das Baby ständig an der Brust?“ „Wie lange willst Du denn noch stillen?“ Diese und andere Fragen werden stillenden Müttern gestellt. Wir sagen: Es ist eure Entscheidung, ob ihr stillt oder nicht. Wenn ihr nicht stillt, ist es gut, achtsam und liebevoll die Flasche zu geben.

Tragen

So lernt das Kleine ja nie laufen!“ „Das kriegt doch gar keine Luft!“ „Wenn ihr es so verwöhnt, wird es euch auf der Nase herumtanzen!“ „So ein Baby braucht doch auch mal Ruhe!“ Wer sein Kind trägt, hört eine Menge Ammenmärchen über das Tragen. Fakt ist: Tragen ist das, was Primaten-Mütter schon immer getan haben. Es ist das, was unsere Babys optimal dabei unterstützt, ihre Hüften und ihr Nervensystem zu entwickeln.

Schlafen

„Schläft es schon durch?!“ Alle Eltern hören früher oder später diese Frage. “Durchschlafen” ist innerhalb von wenigen Jahrzehnten zum Qualitätsmerkmal moderner Elternschaft geworden. Durchschlafen und alleine schlafen mögen modern sein – sie sind allerdings weder biologisch sinnvoll noch gesund.

Windelfrei

Wenn Babys nicht in die Trage wollen, unruhig schlafen, plötzlich aufschreien oder aus unerfindlichen Gründen weinen – dann können eine volle Blase oder ein voller Darm dahinter stecken. Nicht alle Babys entleeren sich kommentarlos in die Windel – weil das nicht ihrem ursprünglichem Programm entspricht. Auch wenn Babys schnell wund werden oder Windeln schlicht nicht vertragen, kann windelfrei helfen.

Betreuung

Geben Sie ihr Baby mal einem Freund auf den Arm, wenn Sie auf Toilette gehen? Da fängt Betreuung an – und hier sehen wir, dass Betreuung natürlich artgerecht ist. Wichtig ist nur, dass die Kinder von jemandem betreut werden, dem sie vertrauen und der wirklich für sie da sein kann.

Leben

Die große Anthropologin Sarah Bluffer Hrdy: „Für Mütter ist es vor allem natürlich, viel Unterstützung zu haben.“ Artgerecht Leben heißt für uns: Im Clan leben, in Gemeinschaft leben, miteinander leben, einander unterstützen. Alleine mit Kindern sein – das ist weder für Erwachsene noch für Kinder artgerecht. Dazu kommt der Zeitdruck, unter dem wir alle stehen – der auch nicht artgerecht ist.

www.artgerecht-projekt.de