Gewaltfreie Kommunikation

nach M. Rosenberg

Kommunikation ist mehr als die einfache Weitergabe von Informationen. Sie ist auch eine Sache der Emotionen, Einstellungen und Absichten. Gute Kommunikation geschieht auf der Grundlage eines vom Herzen kommenden Interesses, das auf Einfühlungsvermögen und Aufrichtigkeit beruht.

Wir können nur so gut mit anderen kommunizieren, wie wir mit uns selbst kommunizieren.

Ein Einblick in die Giraffensprache

…mit Kindern

Ein Konflikt entsteht, wenn unterschiedliche Bedürfniss aufeinandertreffen. In einer Familie kann das ziemlich oft vorkommen. Dann wollen die Kinder nicht wie die Erwachsenen wollen oder wir Erwachsenen wollen nicht so, wie die Kinder sich das wünschen.

Gibt es eine Möglichkeit, diese beiden Konfliktarten „gewaltfrei“ zu lösen? Schaffen wir es, gemeinsam eine Lösung zu finden, ohne Macht über unsere Kinder auszuüben, sie zu bestrafen, zu beschämen, zu manipulieren oder sie zu irgendetwas zu zwingen? Wie gehen wir mit Konflikten im Familienalltag respektvoll um, so dass wir in Verbindung mit unseren Kindern bleiben und unsere Beziehung nicht darunter leidet?

…im Business

Zahlreiche Studien belegen, dass die Leistung von Teams mit engagierten Mitarbeitenden in der Regel weitaus höher ist als mit Menschen, die Dienst nach Vorschrift machen. Gewaltfreie, wertschätzende Kommunikation ist nicht nur eine Frage der Menschlichkeit, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit.

Möchten Sie Gespräche wirksam, wertschätzend und handlungsorientiert führen?

Möchten Sie eigene und fremde Bedürfnisse, Erwartungen und Ziele erkennen und in positive Handlungssprache umsetzen?

Möchten Sie als Führungskraft das Potenzial der Menschen in Ihrem Unternehmen entdecken und nutzen?

Wertschätzend reden – wirksam kommunizieren

Ich gebe Ihnen einen kompakten Einblick, wie das Modell der wertschätzenden Kommunikation Ihre Arbeit im Arbeitsalltag oder Ihren Führungsstil sinnvoll ergänzen kann.

Die Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation 

Bei der gewaltfreien Kommunikation geht es um einen liebevollen und partnerschaftlichen Umgang miteinander. Sie basiert zum einen auf dem Verstehen des Gegenübers und zum anderen auf dem Verstandenwerden. Gemeinsam sollen Wege gefunden werden, Konflikte zu lösen – ohne Machtausübung, ohne Vorwürfe und ganz ohne moralische Urteile. Grundlage der gewaltfreien Kommunikation ist Empathie – also die Fähigkeit die Gedanken, Gefühle und Beweggründe des Gesprächspartners zu verstehen. Für die gewaltfreie Kommunikation ist es erforderlich, auch die Bedürfnisse des Anderen zu sehen und zu verstehen und auch die eigenen Bedürfnisse so zu formulieren, dass der Andere nicht eine Abwehrhaltung einnimmt und sich vielmehr für die Erfüllung des Bedürfnisses öffnet. Gewaltfreie Kommunikation heißt aber auch: Ich nehme in Kauf, dass mein Bedürfnis möglicherweise nicht erfüllt wird.